Vor einiger Zeit berichtete der Guardian über erste Schritte in Richtung Virtual Reality Journalismus. Hier finden Sie eine kurze deutsche Zusammenfassung des Berichts:

Gute Texte ziehen den Leser in ihren Bann. Man steigt richtig in das Geschehen ein. Man hat das Gefühl dabei zu sein, zu sehen, zu hören, zu riechen usw. – Virtual Reality-Technologie kann das mittlerweile auch, vielleicht sogar noch besser: So taucht man beispielsweise in die ersten sechs Monate eines Kindes ein und erlebt diese hautnah. Man begleitet Asylwerber, die ihre Heimat vermissen und versuchen, sich im neuen Land anzupassen.

Auch für den Journalismus ergeben sie zahlreiche neue Möglichkeiten. Der Guardian hinterfragt seine redaktionellen Standards und bietet diese neue Form des Journalismus seinem Publikum zunehmend an. Je besser die Medienkonsumenten über entsprechende Brillen und Kopfhörer von der Außenwelt isoliert werden, desto besser ist der Erlebniswert von Virtual Reality. Dies hat der Guardian beispielsweise mit der Verteilung von siebenundachtzigtausend Google Cardboard Headsets mit Kunststofflinsen und Platz für das Mobiltelefon erreicht (theguardian.com/vr)

Pappe, Zeitungen, Smartphones und eine ausgeklügelte App, die auf diese Weise miteinander verbunden sind, bilden ein schlüssiges Angebot.

Seit Jahrhunderten haben Journalisten neue Technologien adaptiert und gemeinsam mit ihren Zuhörern Vokabeln und Konventionen entwickelt, um neuen Formen zu helfen, eine alte Aufgabe zu erfüllen: So wahrheitsgetreu wie möglich einen Bericht über Aspekte des Lebens auf eine Weise zu geben, die das Publikum anspricht und zu ihrer Weltsicht beiträgt.

Den originalen Bericht können Sie hier nachlesen: https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/oct/08/first-steps-into-a-brave-new-world-of-virtual-reality-journalism

Even automating just parts of journalists’ fact-checking efforts can speed up their work. Is this the right tool?

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