Tiroler Unternehmen können in Zukunft Services verschiedener Einrichtungen und Anbieter leichter einsetzen und so Digitalisierung schneller umsetzen. Standortagentur Tirol fungiert als zentrale  Schnittstelle zwischen den Akteuren und der Tiroler Wirtschaft.

Im Rahmen der Initiative „digital.tirol“ ziehen Standortagentur Tirol, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) in Sachen Digitalisierung an einem gemeinsamen Strang: Die Leistungen und Angebote der Einrichtungen für heimische Unternehmen werden ab Anfang 2018 auf www.digital.tirol gebündelt angeboten und für die Unternehmen leicht zugänglich gemacht. Außerdem agiert die die Standortagentur Tirol in Abstimmung mit der Lebensraum Tirol 4.0 GmbH als Koordinator für die Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung zwischen den Unternehmen und der Wirtschaft. Diese haben damit einen zentralen Ansprechpartner für ihre Digitalisierungsvorhaben. „Wir wollen die Digitalisierung nutzen, um den Wirtschafts- und Lebensraum Tirol zu unser aller Vorteil zu gestalten und um Chancengleichheit bei der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Regionen zu garantieren. Dazu unterstützen wir unsere Betriebe dabei, die Möglichkeiten der Digitalisierung umfassend, rasch und effizient zu nutzen, indem wir Doppelgleisigkeiten vermeiden und wertvolle Initiativen bündeln und zusammenführen“, hiellt LH Günther Platter beim Tiroler Innovationstag der Standortagentur Tirol fest. Über die Plattform www.digital.tirol bekommen Tiroler Betriebe auf einen Blick zahlreiche Services rund um Digitalisierung aufgelistet – so kann die Digitalisierung individuelle auf den Betrieb angepasst umgesetzt werden.  Neueste Nachrichten aus dem Bereich und Beispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte ergänzen das Angebot auf der Online-Plattform.

Bündelung von Digitalisierungsagenden

Außerdem bündelt die Standortagentur Tirol das Wissen über alle Aspekte und Initiativen. „In dieser Funktion kümmert sich die Standortagentur Tirol als neutrale Drehscheibe um die Vernetzung mit der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und der UBIT sowie um die grundsätzliche Abstimmung der bestehenden Initiativen dieser Partner und koordiniert gemeinsame Projekte. Zudem nimmt die Standortagentur Tirol Rückmeldungen der Unternehmen zum Digitalisierungsthema auf, damit diese sowohl bei den aktuellen Services als auch dann, wenn neue Angebote entwickelt werden, berücksichtigt werden können. Dabei profitieren unsere Betriebe vom Know-how, das in der Standortagentur Tirol über die Jahre zum Thema aufgebaut wurde, und von den in der Einrichtung bereits vorhandenen Strukturen wie etwa den Clustern oder der Förderberatung“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

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