Am 10. 03.2019 startete die Internet World Expo 2019 in München. Wie bereits in den Jahren zuvor besuchten Tausende die größte E-Commerc- und Onlinemarketing-Messe im deutschsprachigen Raum. Bei der 23. Auflage trafen sich heuer über 400 Dienstleister der Branche und zahlreich Interessierte. In der frei zugänglichen TrendArena wartet die Messe auch mit einem hochkarätig besetzten Strategiekongress zum Thema digitalem Handel auf.

Im Rahmen der Internet World Expo finden zudem heute noch weitere Sonderveranstaltungen statt: die AmazonWorld Convention (hier zeigen Dienstleister ihr Angebot für Anbieter auf der Amazon-Plattform) und die POS Connect (auf der stationäre und Multichannel-Händler erfahren, wie sie ihr Ladengeschäft für die Zukunft rüsten).

Handel hat Aufholbedarf

Mit dabei waren auch 34 Tiroler Unternehmer, die auf Einladung der Wirtschaftskammer Tirol die Messe besuchten, um sich hier Tipps und Lösungen für den Handel im Internet zu suchen. „Zum einen kann man sich hier zum Thema E-Commerce einen Überblick verschaffen und zum anderen sieht man auf dieser Messe geballt, was es Neues gibt“, so Werner Wild, Obmann-Stellvertreter der Sparte Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT). Tirol hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, so der IT-Experte, vor allem in der Ausbildung gibt es noch Nachholbedarf in Tirol.

„Besonders der Einzelhandel hat enormen Aufholbedarf“, meint auch Stefan Illwitzer. Gerade für stationäre Händler würden Onlineplattformen enorme Vorteile bieten. Der Geschäftsführer der ISC Brands berät Unternehmen bei der Logistik, die hinter dem Auftritt auf Verkaufsplattformen wie Amazon steckt. „Für einen Multichannel-Auftritt gibt es inzwischen Anbieter, die für mich als Händler bis zu 40 verschiedene Verkaufsplattformen bündeln und organisieren können“, erläutert Ilwitzer.

Gerald Entremont interessiert sich ganz besonders für Onlinemarketing. Er berät europaweit Ärzte und klinische Einrichtungen im Bereich Radiologie. Zudem betreibt Entremont eine Plattform, entwickelt auf der Ärzte österreichweit ihre Befunde erstellen können. „Auf so einer Messe kann man sich enorm viel an Ideen abholen, bzw. was andere so machen“, meint Entremont. So sei auch seine Medictate entstanden.

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