Hunderte Tiroler Firmen aus allen Branchen nutzten 2018 die Chance, sich von speziell ausgebildeten Beratern im Rahmen von kmu.digital ihr persönliches Potential analysieren und aufzeigen zu lassen. Gleichzeitig erfuhren die Teilnehmer wertvolle Hinweise wie sie die Digitalisierung nutzen können, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade für kleine Unternehmen ist diese Förderung wichtig und ein wichtiger Input.

Aus dem Ministerium für Wirtschaft und auch aus der Wirtschaftskammer Österreich hört man nun, dass die Initiative eingestellt wird. Das Budget von kmu.digital ist wegen der großen Nachfrage erschöpft. Eine Neuauflage war für 2019 geplant, doch nach dem Ende der türkis-blauen Regierung liegt dieses Vorhaben derzeit auf Eis. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, hängt maßgeblich von der neuen Regierung ab.

kmu.digital Bild

Fest steht: Die digitale Transformation ist eine der wichtigsten Chancen für KMU, sich abzuheben und zu profilieren. Erstmals ist es auch für kleine Unternehmen möglich auf internationalen Märkten ein Rolle zu spielen. Die weltgrößte IT-Messe CeBIT präsentierte digitale Trends und Innovation sowie deren Bedeutung für Unternehmen. Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT Wien war vor Ort und kann die Chancen der Digitalisierung nur bestätigen – vorausgesetzt man nutzt die Möglichkeiten. Gerade hier setzte die Förderung an. Nach der Potentialanalyse gaben die Berater wertvolle Tipps und Handlungsempfehlungen.

Gerade das Thema Digitalisierung wird die Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen. All jenen, die es schaffen die Digitalisierung umzusetzen werden auch morgen noch im Geschäfts sein. Für alle anderen wird es sehr schwer. Dies begründet sich vor allem darauf, dass kaum eine Branche nicht von der Digitalisierung betroffen ist. Die Möglichkeiten reichen von der Landwirtschaft bis hin in die ursprüngliche Heimat der Digitalisierung, der IT. Das Unternehmen Pinorth ist beispielsweise für seine Pistengeräte bekannt. Die neueste Generation der Pistenfahrzeuge vermisst die Skigebiete millimetergenau, sodass der Fahrer genau weiß wie viel Schnee sich unter seinem Fahrzeug befindet. So kann die Piste perfekt aufgebaut werden und der Energieeinsatz für Schneekanonen minimiert werden, da genau so viel Schnee produziert wird, wie benötigt wird.

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