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Peter Seiwald (stv. Obmann der Fachgruppe UBIT) (c) klickfisch

Der Obmann des Wirtschaftsbundes Kitzbühel und stv. Obmann unserer Fachgruppe UBIT, Peter Seiwald, sprach in kitz.net bei der Veranstaltung „Wirtschaft im Dialog“ über die Zukunft der Fachkräfte und die Lehre als wichtige Ausbildung. „Die Arbeitswelt verändert sich ständig, dies bedeutet für die Wirtschaft zu agieren. Gerade durch den Fachkräftemangel warten hohe Herausforderungen auf die Wirtschaft“, so unser Vertreter der IT-Tirol.


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Christoph Walser ( WK Tirol Präsident) (c) DIE FOTOGRAFEN

WK-Tirol Präsident Christoph Walser hat selbst eine Lehre abgeschlossen. Er will diese Ausbildung ins Zentrum rücken und das Bild der Lehre in der Gesellschaft verbessern.

Christoph Walser über das Thema Lehre

„Die duale Lehrausbildung in Österreich ist ein echtes Erfolgsmodell, welches bereits von zahlreichen Länder kopiert wurde. Die Vielzahl der Top-Platzierungen bei internationalen Berufsmeisterschaften bestätigt das hohe Ausbildungsniveau im Land. Erfreulicherweise erkennen mittlerweile wieder mehr Eltern und Jugendliche, dass die Lehre eine großartige Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn ist. Aber auch immer mehr Betriebe investieren mit der Ausbildung eines Lehrlings in ihre eigene Fachkräftesicherung. Diesen positiven Trend müssen wir weiterhin aufrechterhalten, indem wir das Image der Lehre laufend stärken. Aus diesem Grund kämpft die Wirtschaftskammer dafür, die berufspraktische Ausbildung gleichwertig zum schulisch-akademischen System in Österreich zu verankern. Denn die Lehre ist nicht die zweite, sondern die erste Wahl, wenn es um die Berufsausbildung geht.“

Einen Fachkräftemangel gebe es quer durch alle Branchen. „Wir haben aber nicht nur einen Mangel an Fachkräften, sondern generell einen Arbeitskräftemangel“, so Walser.  „Es ist eines meiner wichtigsten Ziele, am Erfolgsmodell Lehre weiter zu arbeiten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die berufspraktische Ausbildung als völlig gleichwertige zweite Säule zum schulisch-akademischen System etabliert wird.“ Der generelle Aspekt, den Experten errechneten: Schon um die Arbeitslosigkeit auf null zu senken, müssten weltweit 190 Millionen neue Jobs geschaffen werden. Angesichts des erwarteten Bevölkerungswachstums sind darüber hinaus bis 2030 weitere 344 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze erforderlich.

„65 Prozent der Volksschulkinder werden einen Beruf ausüben, den man heute noch gar nicht kennt“, sagte IV-Präsident Swarovski. IT und Technik würden dabei aber im Mittelpunkt stehen, das bestärkt uns IT-Tirol in unserer Arbeit für die Tiroler ITler.

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