Start unserer dreiteiligen Serie über Wannacry – ein Weckruf zu Thema IT-Security?

Ohne es zu wissen waren wir direkt beim Ausbruch gerade in Vorbereitung eines Interviews mit einem IT-Security Guru in San Francisco. Grund genug um dem Interview eine Wendung zu geben.

So erfuhren wir aus erstklassiger Quelle, dass Wannacry eigentlich ein ganz simpler Virus war, der dem einsprechend einfach zu stoppen ist – bis ein neuer dieselbe Sicherheitslücke nützt: „Wannacry accidentally took over thousands of computers. The Programmer had found a vulnerability in a piece of software and started playing with it. In the process, he figured out how to get total administration access over a network. He put it in a script, and ran it to see what would happen, then went to bed for about four hours. Next morning on the way to work he checked on it, and discovered he was now lord and master of about 50,000 computers. After nearly vomiting in fear he killed the whole thing and deleted all the files associated with it. In the end he said he threw the hard drive into a bonfire.“

Alfred Gunsch: „Es ist einfach, jemand bösen Code unterzujubeln. Die möglichen Angriffspunkte moderner und – noch schlimmer – weniger moderner Computer ist extrem groß. Diese Bedrohung gilt aber nicht nur für offensichtliche Computer, sondern auch für Computer gesteuerte Anwendungen, wie Displays, Heizungen, Steuerungstechnik aller Art, usw. Dabei geht es nicht nur um Schwachstellen in Standardanwendungen, sondern oft genug um den einen falschen Mausklick oder Tastenkombinationen, mit dem der Benutzer die Sicherheitsmaßnahmen des Systems aushebelt.“

 

 

 

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